nur zu.

du hast es nie gesagt. nie angeboten.
doch ich tue es trotzdem. ich fühle mich wie zuhause.
bewege, rede und bin so.
und es gefällt mir.
du protestierst nicht.

die tür ist angelehnt. ich komme herein, winke dir zu.
meine tasche streife ich ab. lege sie auf den stuhl und setze mich zu dir.
nur kurz. dann stehe ich wieder auf den füßen und tapse zur küche. ‘etwas zu trinken wäre gut.’
ich bin angekommen. der tag kann beginnen.

sitzen. in der sonne. die stadt dort, der himmel hier. ganz nah.
lesen, schweigen.  reden, lachen.
die stunden vergehen. ich bemerke es nicht.
doch es wird kühler. dunkler. stiller. nacht.
und noch immer sitzen. wir. dort.
es ist nicht der wagen. die sterne. die schnuppen
weshalb später als früh geschlafen wird. es ist dieser moment. dieses leichte leben. über den dächern.

und wenn ich aufwache liegst du da.
ich hole mir das buch. schlage die seiten auf. leise und beginne zu lesen.
du schläfst. und alles fügt sich zusammen.
gibt es einen besseren moment für ein lächeln? wenn meine finger durch deine haare streichen und ich einmal beständigkeit fühle..  

und ich glaube du wirst wichtig.

and I could have lost myself in rough blue waters in your eyes.

~ von hirnflimmern am 21. August 2008.

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