königsblau und kaffeebohnenbraun.

berthold und schwerdtners musikhaus vor augen, den geruch von kaffee in der nase.
ein becher steht vor mir auf dem tisch.
es ist nicht meiner.
mir gefällt die kleine rote gitarre, denke ich. und ob es für das instrument einen speziellen namen gibt.
wilde jazz musik füllt den raum.
und so schnell können träume also zerplatzen.

‘mal ehrlich.. es ist total unrealistisch, dass wir später mal zusammen ziehen. ich werde bald arbeiten und du willst studieren..’

sie erzählt mir nichts neues.
in meinem kopf war dieser gedanke ständig präsent,
wenn wir über grüne kühlschränke, wandtapeten und einheitsbesteck sprachen.
und trotzdem ist es komisch ihn nun ausgesprochen vor sich zu sehen.
als wäre eine tür geöffnet- und eine andere geschlossen worden.

‘was schreibst du denn die ganze zeit?’, fragt sie.
und als ich sage ‘nichts.’ stöhnt sie ‘oh gott..’
als wäre ihr ein kleines kind vor die füße gesprungen, wenn sie es eilig hat.

ich kann nichts tun.
der gedanke zeit verschwendet zu haben drängt sich in meinen kopf.
und dass es traurig ist.
traurig, nicht mehr unbeschwert drauflos träumen zu können.
und das haben wir doch am liebsten gemacht..

 

 

 

~ von hirnflimmern am 17. Juni 2008.

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