kopf zu.
drei wochen.
die zeit verging wie im flug.
wenn man mich fragen würde was ich einundzwanzig tage getrieben habe würden sich zusammenhangslose bilder in meinen kopf schleichen und mir wirre geschichten erzählen..
ich sitze im zug, mein magen krampft sich zusammen und lässt erst wieder locker wenn meine füße vibrierenden boden betreten und mich laute klänge durchfluten.
danach wird alles unscharf.
beine stolpern über schuhe, die ich nicht kenne.
hände streichen rücken, die mir völlig fremd sind und schließlich wiege ich meinen körper hin und her und tippe mit den füßen zum takt der musik und zwischen all dem wirbel denke ich
‘das kennst du doch. das hattest du schonmal..’
willkommen zurück.
nach monaten der abstinenz fällt es schwer den boden unter den füßen nicht zu verlieren und sich erneut mit der leere anzufreunden, die deinen körper überflutet, deinen kopf allerdings mit einem vielsagendem lächeln übergeht.
‘fünf tage sollten genug sein um sich im wirrwarr des geschehenem zu verlieren.’

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